Donnerstag, 19. November 2009

Die Gerichtsakte - von Anfang an Chaos?

Die Gerichtsakte wird sicher eines Tages ein ganzes Buchkapitel füllen können.

Schon die ersten 10 Seiten zeigen ein gutes Bild unserer Aktensituation.

Seite 9 wird gar nicht erst nummeriert,so das von Beginn an in meiner eigenen Akte 10 Seiten nummeriert sind, im Gericht nur 9.

Als ich in etwa auf Seite 130 bin, hat das Gericht knapp 70 Seiten verzeichnet. Das erste Mal stellen wir uns die Frage, WIE wird die Akte geführt.

Kurze Zeit später wird sich zeigen, das Gerichte alle Faxe aussondern (die sind bei mir aber auch abgezogen von der Seitenanzahl) und weil es bis Sommer 2009 zu viele Briefe von euch allen lieben Mitstreitern sein werden, werden auch diese in eine Sonderakte gelegt. Dazu kommt wohl eine Nebenakte mit Beweisen. Noch etwas später werden wir erfahren, dass das EDV System des Gerichts nur ihre eingen Aktenzeichen und ihre eigene Nummerierung erfassen kann. Wir haben seit Januar 2009 ein Aktenzeichen mit Datum des Erstellens des Entwurfes und einer Numerischen Sortierung der Schriftstücke erstellt. Diese Zeichen erlauben es uns, mit Hilfe unserer genialen Kinder (die echt richtig gut gebildet sind!!!) durch Programme und gute PC Kenntnisse, jedes Schriftstück sofort zu finden, zu drucken, vorab zu entwerfen, gemeinsam zu bearbeiten, nach Stichworten zu suchen, und immer die genaue Seitenanzahl der Akten parat zu haben. DANKE KIDS!

Wie gesagt, das Gericht kann das nicht, sie machen zudem den Fehler, und nehmen Anträge mit dazugehörigen Beweisanträgen und Zusatzanträgen auseinander in zwei Aktenteile. Da nur WIR ohne in die Anschreiben sehen zu müssen, wissen, welche Schreiben zu welchem Anschreiben mit Antrag gehören, stellen wir uns vor, dass die Gerichtsakte vermutlich nicht mehr nutzbar sein kann. Zumindest wissen wir aus dem Gericht, dass die Zuordnung SCHNELL nicht mehr möglich ist.

Das OLG wird später im August 2009 die Akte als:" Anschriftenmappe" bezeichnen und ersteinmal zurücksenden, weil Dinge fehlen werden.

Bis heute (November 2009) sind nicht mal ein drittel aller Anträge bearbeitet worden, sprich Beschlüsse dazu gefasst worden oder Bezug darauf genommen worden.

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